Weiteres
Themen die ich noch einbinden möchte

→ Algorithmische Informationstheorie

Gemäß der klassischen Definition nach Claude Shannon ist der Informationsgehalt der folgenden binären Folge gleich:
1000110111100101
1111111100000000
Im Sinne der algorithmischen Informationstheorie hat die erste Folge deshalb mehr algorithmische Information, da sie viel schwieriger oder gar nicht verkürzt werden kann. Die algorithmische Information ist umso höher, je weniger eine Zeichenkette (unter anderem durch Datenkompression) komprimiert werden kann. Zufällige Zahlenfolgen und weißes Rauschen enthalten in der Regel keine vorhersagbaren Muster und sind deshalb nicht komprimierbar – der algorithmische Informationsgehalt ist deshalb höher.
https://de.wikipedia.org/wiki/Algorithmische_Informationstheorie)

→ Adiabatische Zustandsänderung

Eine adiabatische oder adiabate Zustandsänderung ist ein thermodynamischer Vorgang, bei dem ein System von einem Zustand in einen anderen überführt wird, ohne Wärme mit seiner Umgebung auszutauschen.
Nach Definition darf bei einer adiabatischen Zustandsänderung dem thermodynamischen System Energie nur mittels mechanischer, elektrischer oder magnetischer Arbeit zu- oder von ihm abgeführt werden, gegen Wärmeströme jeglicher Form muss das System isoliert sein; es darf im Idealfall keine Wärmeleitung, keine konvektive Wärmeübertragung und keine Wärmestrahlung zwischen dem System und der Außenwelt geben.
In der Realität ist eine vollständige Wärmeisolation nicht erreichbar, aber reale Vorgänge können in guter Näherung adiabatisch ablaufen, wenn sie in einem gut isolierenden Behälter stattfinden, etwa in einem Dewargefäß oder einem adiabatischen Kalorimeter, die Zustandsänderung so schnell verläuft, dass in der kurzen Zeit wenig Wärme zu- oder abfließen kann (z. B. in einem Verbrennungsmotor, bei einer Luftpumpe oder bei der Schallausbreitung) oder das Volumen des Systems sehr groß ist, so dass Wärmeströme an seinem Rand praktisch keine Rolle spielen (z. B. bei thermisch aufsteigenden Luftpaketen).
(https://de.wikipedia.org/wiki/Adiabatische_Zustandsänderung)



Literatur
  • Heinz von Förster, „Wissen und Gewissen“, Suhrkamp, 1993, suhrkamp
  • Peter C. Hägele, „Was hat Entropie mit Information zu tun?“, Universiät Ulm
  • Rudolf Arnheim, „Entropie und Kunst. Ein Versuch über Unordnung und Ordnung.“, 1984, Dumont
  • Georg Trogemann, „Biological machines and the mechanization of life“, 2013, KHM Köln
  • Erwin Schrödinger, „Was ist Leben?“, 1944, Piper
  • W. Ross Ashby, „An Introduction to Cybernetcis“, 1957, Chapman & Hall ltd.
  • F.G. Varela, H.R. Maturana, R. Uribe, „Autopoiesis: The Organization of Living Systems, its Characterization and a Model“, 1974, in „BioSystems 5“, North-Holland Publishing Company
  • C. E. Shannon, „A Mathematical Theory of Communication“, 1948, in „The Bell System Technical Journal“
  • Heinz von Förster, Bernhard Pörksen „Wahrheit ist eine Erfindung eines Lügners“, 1998, Carl-Auer-Systeme Verlag
  • whuber, „Measuring entropy/ information/ patterns of a 2d binary matrix“, https://stats.stackexchange.com/questions/17109/measuring-entropy-information-patterns-of-a-2d-binary-matrix, 2011, abgerufen am 10.10.2019